Am anderen Ende der Welt - Markus in Neuseeland

7 Wochen Neuseeland – eine Berichterstattung

2:10 Uhr, 14.03.2008

Nach der Reise ist vor der Reise

Ich sitze gerade im Transitbereich des Airports von Sydney und warte auf meinen Anschlussflug nach London. Habe Neuseeland also schon verlassen. Auckland war für mich wieder die Gewöhnung an eine Millioneneinwohnerstadt. Hab nicht viel unternommen die letzten Tage. Kurzer Ausflug rauf auf den Skytower. Ausflug zu einem Strand auf einer benachbarten Insel. Ein für mich ungewöhnlich heftiger Kaufrausch ;-), und ein pefektes Abendessen mit Mike und Elisabeth (die ich damals in Cape Jackson kennengelernt habe) als abschluss einer perfekten Reise.

Ich kann auf sehr erfolgreiche 8 Wochen zurückblicken. Hab einiges fürs weitere Leben gelernt und ich hoffe das ich das auch zu Hause weiterhin behalten kann. Ich weiß das ich diese Erfahrung niemals mit Geld bezahlen hätte können. (Vor der Kreditkartenabrechnung fürchte ich mich doch noch ein bisschen ;-) Hab viele Leute auf meiner Reise kennen gelernt. Zu den Leuten in den ersten 5 Wochen war der Kontakt intensiver und teilweise sehr ausgeprägt, von den anderen die ich auf meiner Rundreise kennengelernt habe, weiß ich teilweise den Namen nicht einmal mehr. Aber es waren auch Typen dabei dir mich beeindruckt haben und an dich ich mich gerne erinnern werde. Im nachhinein war das alleine Reisen sicher die beste Entscheidung von allen. Keine Reise bevor war wie diese. Vor Beginn der Reise hätte ich mir nie Träumen lassen das es so erfolgreich wird. Ich habe mir auch viele Gedanken darürber gemacht was einen Menschen dazu bewegen kann um sein Land für immer zu verlassen und auszuwandern. Ich für mich persönlich kann mir das nicht verstellen. Dafür lebe ich einfach zu gerne in Österreich. Nur der Wetterbericht beunruhigt mich im Moment etwas, wie soll ich mich an das wieder gewöhnen?

Das ist somit der letzte Eintrag in meinem Neuseelandblog, aber ich weiß es war nicht meine letzte Reise. Ihr könnt gerne um die Daten für mein Spedenkonto anfragen, Dann gibts sicher bald wieder ein Reisetagebuch. ;-) Und natürlich mein Respekt und Dank für die Leute diesen Eintrag bis hier her lesen.

Man siehst sich bald wieder in Österreich,

lg Markus

3:33 Uhr, 12.03.2008

Bucht der 1000 Inseln

okay, stimmt nicht ganz es sind nur 144 Inseln.

Montag, 10. März:
Hab die Südinsel mit 2 Stunden Verspätung verlassen, dann aber zum Glück noch den Bus in Auckland in die Bay of Islands erwischt. Hab a kleines Hostel ausserhalb des Zentrums von Pahia, 50 Meter entfernt vom Sandstrand. Netter Ferienort, perfektes Wetter was will man mehr? Aja, Friedensreich Hunderwasser hat bis zu seinem Tod in dieser Gegend in einem abgelegenen Haus gelebt.

Dienstag, 11. März:
Früh raus zu einer Wanderung zum einem Wasserfall in der Nähe, leider war der Wasserstand dort zu niedrig zum Schwimmen gehen. Dann den Treatyground von Waitangi besucht. War eigentlich entäuscht von der Aufbereitung. Man eigentlich nur den Blick aus der Europäischen Sicht bekommen. Kein Wort zu den Maori. Nachmittags noch kurz mit der Fähre nach Russell, dann entspannung am Strand. Am Abend mit Engländern gekocht. Dann noch mit andern wieder bis Mitternacht gequatscht.

Mittwoch, 12. März:
Um 9.30 mit dem Bus zurück nach Auckland. Werde hier noch ein bisschen Einkaufen und sightsighing machen. Muss mich erst wieder an die Großstadt gewöhnen.
Den nächsten Eintrag wirds wahrscheinlich erst geben, wenn ich Neuseeland schon verlassen habe,

lg Markus

10:36 Uhr, 09.03.2008

Reise nach Mittelerde

Ja, ich habe nicht wiederstehen können. Ich hab noch eine Touristentour gemacht. Bin mit einer Tour etwa 1,5 Stunden westlich nach Christchurch gefahren und habe die Location von Edoras gefahren. Die Bauten von den Dreharbeiten gibt es natürlich nicht mehr. Aber der Ort ist mehr als beeindruckend. Hier ein Panorama vom Eingang ins Tal. Man sieht die Hügel in der Mitte des Bildes. Und noch eins als Rundumblick vom Berg aus. Die Tour war gut gemacht. Wie haben den Soundtrack gehört wie wir zum Hügel hin gefahren sind. War stimmungsvoll. Dann noch a bisserl mit den Schwertern gespielt und dann zurück ins verregnete Christchurch. Ajo, gestern war ich dann noch auf a Bier hier und hab a paar Kiwis gekennen gelernt und mit den hab ich dann noch a beisltour gestartet. bis etwa 3 Uhr am Morgen, war etwas müde als ich heute um 9 nach Mittelerde aufgebrochen bin. Aber ich beschwer jetzt e nicht.
nächster Eintrag wahrscheinlich am Dienstag aus der Bay of Islands.

lg Markus

7:32 Uhr, 08.03.2008

2 Tage Akaroa

Freitag: 7. März:
War heute morgen im Visitorcenter von Christchurch. Habe dort meine letzten Tage in Neuseeland geplant. Irgendwie kann ich es noch nicht glauben. Heute in 7 Tagen sitzte ich im Flieger Richtung Nach Hause. Aber Für einen Rückblick ist es noch viel zu früh, daher jetzt nur die Eindrücke von heute. Nach dem Visitorcenter hab ich mich in den Bus nach Akaroa begeben. Eine richtige Touristenatraktion. Wie man sich halt so a Kaffeefahrt vorstellt. Ich glaube ich war der einzige der erst einen Tag später nach Christchurch zurückkehren wird. Und es hat sich ausgezahlt, der Ort ist wirklich super. Vor 6 Millionenjahren war das hier ein Vulan. Es war die erste französische Kolonie in Neuseeland und daher hat hier alles französische Namen. Witzig ist auch das die heute hier im Süden von Neuseeland einen starken schottischen Akzent haben.
Nach dem ich den Touristenmassen enkommen bin, habe ich hier im Hostel eingecheckt, es ein wirklich winziges Hostel mit einer familiären Atmosphäre, dann habe ich wieder eine 4 Stunden Wanderung gemacht, auf einen 800 m hohen Berg gleich hier in der Nähe, (davon gibt es hier wieder ein Panomrama von Akaroa Blick rein in den Vuklankrater, vom Pazifik bis zu den Southern Alps im Hintergrund.) ich habe die Ruhe wieder sehr genossen.
Dann war Wäschewaschen angesagt, und es war ein voller Erfolg keine Verlust bei meiner Kleidung zu vermelden. Am Abend hab ich dann hier im Hostel 2 Schweizerinnen kennengelernt, und wir haben gemeinsam gekocht. Ich habe meinen "weltberühmten" Kaiserschmaren zubereitet und sie waren begeistert. War davon selbst überrascht. Haben dann noch lange über unsere Zeit in Neuseeland geredet. Es war interessant das sie auch die selben Gedanken über die Zeit in Neuseeland and die Unterschiede zu Europa haben. Ich fühlte mich dadurch in meinen Gedanken doch etwas bestätigt.

Samstag: 8. März:
Morgenstund hat Gold im Mund, war auch heute wieder so. Bin um halb 8 zu einem Kajaktrip aufgebrochen. War mein erster Kontakt mit Kajaks und total erfolgreich. War mit einem Guide und 2 Kanadiern unterwegs. Die Vulkanlandschaft war einmalig. Es gib ein paar kleine Hölne die man mit dem Kanu erkunden kann. Und dann noch die Tierwelt. Tausendene von Seevögel, und das absolute Highlight. Einen Seelöwen im Wasser aus nächster nähe, und das Absolute Highlight, eine Zeit lang sind Hectordephine mit uns mitgeschwommen. Unglaublich diese Tiere sind bis an halben Meter ran ans Kajak. Wetter war nebenbei auch noch perfekt.Leider gibts keine Fotos davon weil meine Kamara nicht wasserdicht ist. Bin nachmittag dann noch a runde durch Akaroa gewandert. Aber heute am Wochenende is hier in diesem Touristenort zuviel los für mich. Akaroa hat im Winter um die 500 Einwohner, im Sommer bis zu 2.500. Um 4 Uhr ging es zurück nach Christchurch. I
ch werd mich morgen nochmals melden, bevor ich am Montag die Südinsel verlasse. Viel Spass beim Wählen Morgen, ;-)

lg Markus

8:03 Uhr, 06.03.2008

Magical Mystery Tour

Dienstag, 4. März:
Das frühe Aufstehen hat sich gelohnt. Wir haben Wale gesichtet! 2 Pottwale. Man sieht an der Oberfläche nur etwa 5 % bis 10 % von dem Wahl. Das Highlight ist normal das Abtauchen der Riesen, denn dann zeigen sie die Rückenflosse, die restliche Zeit schaut der Wal eher wie ein Stück Holz aus. Jeder der Whalewatcher hatte mindestens eine Kamera auf den Wal gerichtet. Aber Ironie, er wollte seine Schwanzflosse nicht zeigen, und einfach so abgetaucht. Aber beim 2. Wal hatte wird dann Glück und ich mein Foto von einer Schwanzflosse. Einige auf dem Boot sind Seekrank geworden auch der Nico hat sich sein Frühstück noch einmal durch den Kopf gehen lassen.
Dann ging es mit Nicos Mietauto weiter nach Christchurch. Im dortigen Infocenter die nächsten Tage geplant. Im Hostel gecheckt. Stadtrundgang durch Christchurch. Man glaubt fast man ist in einer englischen Stadt. Am Abend dann doch im vielleicht besten Restaurant der Reise gewesen. im "Sargent Peppers". Ein Steakhouse im Beatles-Stil. Durchgehende Beatlesmusik und ausgezeichnetet Steaks. Was will man mehr?

Mittwoch, 5. März:
Wieder früh raus. Keine Wolke am Himmel. Perfekte Bedingungen für die Fahrt mit dem Transalpin. Diese Bahnlinie führt von Ostküste durch die Southern Alps nach Greymouth an der Westküste. Sie soll zu einer der schönsten Bahnstrecken der Welt zählen. Und es war wirklich beeindruckend. Das einzigeartige ist das das Wetter auf jeder Seite der Alpen anders sein kein. Der Osten ist trocken, im Westen gibts viele Niederschläge und daher ein Art Regenwald. Das einzige negative, es ist eine reine Touristenattraktion. Es waren Horden von Pensionisten-Touristen im Zug. Im Aussichtswagen haben alle um das perfekte Foto gekämpft, ich hab mir das nicht gegeben. War mir zu blöd. Hab ein Buch über die Linie gekauft. In Arthurs Pass haben sich dann die Wege von Nico und mir wieder getrennt. Er hat eine Wanderung in Arthurs Pass gemacht und dann am gleichen Tag zurück nach Christchurch. Ich bin in Greymouth kurz in Hostel und um 2 Uhr eine Bustour in den Punakaiki-Nationalpark, dort gibt es besondere Felsen. Dann die nächste Touristenatraktion. Hab mich Spontan für eine Brauerei-Tour entschieden. Kurzer Rundgang druch die Brauereim, dann gings ans Bier testen. All u can eat BBQ gabs auch dazu. Von 30 Leuten von der Tour bin ich um Mitternacht mit 3 bedruckenen Briten übriggeblieben. Hab wieder interessante Leute getroffen, zwar wie immer nur für ein paar Studen, aba teileweise interessante Typen, wie eine Österreicherin die nach 5 Tagen ihr Opair abgebrochen hat, und jetzt herrumreist, Oder einen Franzosen der seit 1,5 Jahren um die Welt reist.

Donnerstag, 6. März:
Nach der anstregenden Brauerei-Tour, hab ich mich ausgeschlafen, bis um 9.30 bin ich liegen geblieben. Dann kurze Runde durch Greymouth. Ist man in etwa 15 Minuten durch. Und ich habs wieder getan. Bin in eine Plattenladen rein. Und hab wieder Kiwi-Musik gekauft. War ein genialer Shop. Der Typ im Shop hat mir sogar erlaubt die CDs mit itunes zu rippen und auf meinen ipod zu spielen. Hab dann dann doch länger mit ihm über Musik philosophiert. Hier die 2 Bands in MySpace: Dimmer und Fat Freddys Drop.
Morgen geht es nach Akaroa, und wieder in die einsame Natur. Ich fühl mich irgendwie an die "Magical Mystery Tour" der Beatles erinnert. Jeden Tag eine komplett andere Location, Gestern normaler Touristen-Stuff im Autobus, Morgen wieder allein in der Natur. Ich hab hab schon das Wochentags-Problem. Ich muss jedes mal lange überlegen welcher Wochentag heute ist. Aba des wichtigiste ist. Es geht mir ausgezeichnet. Nächster Eintrag vorausichtlich am Samstag.

lg Markus

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2 Kommentare

6:47 Uhr, 03.03.2008

Noch keine Wale gesichtet

Nach dem es gestern die ganzen Tag durchgeregnet hat, wurde meine Vermutung bestädigt und das für 6.15 Uhr angesetzte Whale watching wurde wegen rauer See abgesagt. Der Regen wurde nicht weniger, der 12 Uhr Termin ist dann auch gecancelt worden. Bis dahin war der Tag der erste etwas langweilige auf meiner Reise. Dann wurde das Wetter besser und ich mache mich einen Trip rund um die Küste hier. War wieder genial gut.
Habe im Hostel einen Schweizer gekennen gelernt. Werde mit ihm in den nächsten Tagen gemeinsam in seinem Auto reisen. Morgen werden wir nach Christchurch oder wenn das Wetter passt bis nach Akaroa fahren.

Da ich derzeit die Natur um einiges mehr bevorzuge als die Civilisation denke ich, das ich mich erst wieder in ein paar Tagen melden werde.

Hoffe das es Morgen um 6.15 dann doch noch mit dem Whale Watching klappt. Sonst gibts keine Wale auf meinen Trip. Aber das macht eigentlich jetzt auch nix mehr. ;-)

Heute wird auch noch gekocht, Nicko und ich werden uns Spagetti Bolonese aus der Dose genehmigen natürlich mit Backpackers Favourite: Dosenbier ;-)

Scheint ja ganz schön windig zu sein in Österreich.

Also dann bis demnächst,

lg Markus

Diskussion

Ein Kommentar

7:06 Uhr, 02.03.2008

War ich im Paradies?

Ich werd das ganze jetzt weiter als Tagebuch führen:

Donnerstag, 28. Februar:
Habe heute zeitig am Morgen die Farm verlassen. Fähre auf die Südinsel war gut. Das Hostel in Picton war genial. War in kleine Häuser aufgeteilt mit einem Platz zum Grillen in der Mite. Die erste Überraschung: Hab Birte (aus der Wellington Buisness School) und ihre Eltern im Hostel getroffen. Nach 10 Standrundgang ist man fertig Picton. Nix besonders. Hab eine Trip zu einem Lookout (Panorama) gemacht. Am Abend habe ich mit Birtes Familie gegrillt. Am Abend das Whirlpool mit ein paar Bayern genossen. Haben uns bis 1 Uhr köstlich unterhalten. Im Hostel hab ich einen Spruch gelesen:

A man who puts all his money into his head, can't lose it anymore.

Ich glaub das trifft total auf meinen Trip hier zu. Bin echt happy im Moment.

Freitag, 29. Februar:
Früh raus, denn um 9 Uhr geht das Wassertaxi nach Cape Jackson. Neben dem Hostel ist eine holländische Bäckerei, endlich mal wieder gescheites Gebäck. Nach 1,5 Stunden auf dem Boot erreicht man endlich Cape Jackson. Es ist der nördlichste Zipfel der Südinsel. Annika (aus dem Maoriworkshop) ist nicht mehr da, hat nach 3 Tagen ihr Projekt abgebrochen. Hab mit Ron (dem gehört Kape Jackson) lange darüber geredet, und glaube meine Antwort für den Abbruch gefunden zu haben. Ich muss den Queen Charlotte National Park jetzt einmal beschreiben. Es ist einer der interessantesten Orte wo ich jemals war. Ron hat das vor 15 Jahren gekauft. Damals war es eine Schafsfarm. Er hat es wieder verwildern lassen und die Natur Natur sein lassen. Dann hat er mit Öko-Tourismus angefangen. Ein Gast hat ihm dann erzählt das man aus seinem Wald durch den Verkauf von CO2-Punkten Geld machen kann. Ron war der erste in Neuseeland der das tat. Er bekommt Geld von Firmen, damit die ihre Produkte als "Klimaneutral produziert" bezeichnen dürfen. Ron ist einer der interessanten Personen die ich jemals getroffen habe. Er war früher in der Computerbranche tätig. Durch die Krankeit seiner Tochter hat er gelernt das es noch mehr auf diesem Planeten gibt und hat langsam mit diesem Projekt "wilderness park" begonnen.
Ich habe am Nachmittag einen langen Hikingtrip zum Leuchtturm gemacht. Etwa 5 Stunden war ich unterwegs. War komplett alleine unterwegs und das hat mir sehr gut getan, mich wieder einmal mit mir selbst zu beschäftigen. Die unglaubliche Natur hat mir dabei geholfen. Aber bevor ich hier philosophisch werde zum Abendessen. Im Moment sind gerade ein paar Briten und Kanadier hier. Das gemeinsame Abendessen war ausgezeichnet und sehr amüsant.
Hab mich heute Abend ewig lange mit Ron unterhalten. War sehr spannend. Und er hat wirklich sehr interessante Ansichten und Argumente. Ich überlege die ganze Zeit was gewesen wäre wenn ich hier für meinen Freiwilligendienst gewesen wäre. Bin davon überzeugt das es eine einmalige Sache gewesen wäre. Und daher bin ich eigenlich auch sehr entäuscht von Annika das sie die Chancen von diesem Ort nicht erkannt hat.
Die Erfahrungen werden von Tag zu Tag besser. Bin nochimmer total happy.

Samstag, 1. März:
Die Briten und Kanadier sind Vormittag abgereist. Es sind ein paar Auckländer angekommen. Habe mich mit ihnen zu einem Hikingtrip aufgemacht. Haben diesem nach 3 Stunden wieder abgebrochen wegen aufkommenden Regen. Habe die Ruhe nachmittags wieder genutzt, und mich mal ausgeschlafen und die absolute Ruhe hier genossen. Hatte wieder ein perfektes Dinner und ausgesprochene gute Konversation. Der Regen dauert die ganze Nacht. Noch etwas: Man kann hier nichts absperren. Jeder hat überall zugangen. Ein wirklich genialer Ort. Es gibt die Regel "Jeder behandelt den anderen so wie er behandelt werden will" Und hier im kleinen funktioniert es. Ich denke das könnte man hier als "kleines Paradies" beschreiben. Und ich meine Ron hat es für sich hier gefunden. Bin wirklich schwer beeindruckt und überwältig von meinen Eindrücken hier. Bin noch besser drauf als gestern. Total happy. Und sogar der monsunartige Regen ist mir im Moment egal.

Sonntag, 2. März:
Ich als geborener Österreicher bin ja ein sogenannter "Landlover". Habe also absolut keinen Bezug zum Meer. Nach dem Regen gestern, bin ich heute mit Less um 7 Uhr am Morgen Schnocheln gegangen. Es war so genial. Less ist mittlerweile 62 Jahre alt, und auch auf einem Backpackingtrip. War echt interessant ihn kennenzulernen. Habe um 10 mit dem Wassertaxi das "kleine Paradies" wieder verlassen. Mit einigen gewaltigen Eindrücken neuen Ansichten zu einigen Dingen. Um 13 Uhr ging es mit dem Bus weiter nach Kaikura. Sind durch Kilometer lang durch riesige Weingärten gefahren. Sitze gerade in einem Internetcafe in Kaikura, es zieht auch hier gerade ein Unwetter durch, hoffe das ich Morgen zum whale watching aufbrechen kann.

Panorama von Picton

Panorama von Cape Jackson

5:35 Uhr, 27.02.2008

Goodbye Harvey-Farm

So, mein Rucksack ist wieder gepackt. Hab einiges an Bekleidung aussortiert, denn ab jetzt zählt jedes Kilo im Rucksack. Morgen ganz früh werde ich die Farm verlassen. Dazu später mehr. Vorher noch ein kurzer Rückblick was in den letzten Tag los war:

Am Sonntag war ich mit John in der Protestantischen Kirche von Martinborough. War echt interessant. Läuft komplett anders ab als in Österreich. Nur das einzige Traurige, die Kirche wird im wahrsten Sinne des Wortes in ein paar Jahren aussterben.

Sonntag Abend haben mich Rebecca und Scott zum Dinner und Kino nach Martinsborough eingeladen. War ein genialer Abend. Besonders das Kino war genial. Hatte starke Ähnlichkeit mit dem Paradiso in St. Pölten.

Sonntag Abend ist auch Yuichiro, der japanische Agrar-Austauschstudent angekommen. Ein netter Kerl. Aber leider ist sein Englisch nicht wirklich gut. Daher ist die Kommunikation sehr schwierig. Er ist wie man sich Japaner vorstellt. Lächelt die ganze Zeit, ist sehr zuvorkommend, und hat am ersten Tag mehr Fotos gemacht als ich in den letzten 5 Wochen.

Am Dienstag war ich mit Rebecca auf einem Meeting des young farmer Club. Ist in etwa mit unserer Landjugend vergleichbar. War wirklich interessant mitzubekommen wie das hier in Neuseeland abläuft. Zwar nicht so viele Mitglieder dafür war das gesamte Bier gratis.

Heute Abend gibt es noch ein BBQ, wo alle Familienmitglieder der Harveys kommen werden. Denn gestern ist ein Sohn für ein paar Tage von der Südinsel heimgekommen.

Zu meiner Reise:
Morgen früh mit dem Zug nach Wellington
um 8.30 mit der Fähre nach Picton auf der Südinsel
werde um 12 ankommen werde den Tag und die Nacht in Picton verbringen.
am Freitag um 9 Uhr nehme ich ein Watertaxi um zum Queen Charlotte Wilderness Park zu kommen. Wo Annika (aus dem Maori-Workshop) ihren Freiwilligendienst verbringt. Denn dorthin gibt es nur einen Wanderweg oder das Watertaxi. Straße gibt es keine. Was ich bis jetzt von anderen gehört habe soll die Gegend in den Malborosounds wirklich genial sein. Ich werde bis Sonntag oder Montag dort bleiben. Und dann nach Kaikura weiterreisen. Dort hoffe ich ein paar Wahle beobachten zu können. Weiter habe ich noch nicht geplant. Wird sich alles Unterwegs ergeben.
Nur am 10. März werde ich per Inlandsflug von Christchurch nach Auckland fliegen. Von wo aus mein Rückflug am 14. März startet.

Die Zeit hier auf der Harvey-Farm war mehr als genial. Ich wurde sehr gut aufgenommen. Und habe die Zeit hier sehr genossen. Auf der einen Seite ist es schade das ich schon wieder diesen Ort verlassen. Auf der anderen Seite freue ich mich schon sehr auf meine Lieblingsbeschäftigung, das Herumreisen als Backpacker!

Wahrscheinlich werde ich mich erst wieder Montag oder Dienstag aus Kaikura melden. Vielleicht morgen kurz aus dem Hostel in Picton.

lg Markus

3:22 Uhr, 23.02.2008

Woche 2 auf der Farm

Die Zeit auf der Farm vergeht wirklich rasend schnell. Werde wahrscheinlich am Donnerstag oder Freitag mit der Fähre auf die Südinsel aufbrechen.

Diese Woche stand auch wieder einiges auf dem Programm. Am Sonntag war ich mit John in einem Schutz-Park für einheimische Vögel am Mount Bruce. Leider war das Wetter zu heiß, und wir sahen meistens nur leere Käfige.

Von Dienstag bis Donnerstag war Johns Cousin aus Australien zu Besuch. War echt Allen und Jennifer kennenzulernen. Am Mittwoch waren wir wieder im Lakeferry-Hotel zum Fish and Chips essen. Da entstanden auch die Sunset-Fotos.

Gestern war ich dann mit Scott und einem Freund in Wellington um mir ein Rugby Match zu geben. Is echt ein brutaler Sport. Aber irgendwie ganz lustig und eigentlich leicht zum verstehen. Hier und hier zwei kurze viedos vom Game.

Am Sonntag Abend wir ein japanischer Agrar-Student hier ankommen und für 3 Wochen auf der Farm bleiben. Keiner weiß wie gut er Englisch kann. Wir aber sicher spannend. Jedenfalls hat er auf seinem Fragebogen angegeben, er hat Angst vor Hunden. Ich bin sicher nach den 3 Wochen wird er Hunde lieben. ;-)

Meine Reiseplanungen gehen auch schon voran. Ich habe für den 10. März einen Inlandsflug von der Südinsel nach Auckland gebucht. werde etwa 10 Tage auf der Südinsel verbringen und 4 in der Gegend um Auckland. Aber mehr dazu später.

lg Markus

10:12 Uhr, 21.02.2008

richtige Schäferhunde

Mal ein kleines update unter der Woche. Hier ein Video wie richtige Schäferhunde arbeiten.

Morgen am Abend werd ich mir ein Rugby Game in Wellington geben. Bin schon sehr gespannt.

Am Wochende gibts dann wieder viele Fotos aus meinem Abenteuer hier in Neuseeland,

lg Markus

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